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XRechnung vs ZUGFeRD: Das richtige Format für Ihren Anwendungsfall

28. Februar 2025  ·  5 Min. Lesezeit

Sowohl XRechnung als auch ZUGFeRD sind EN16931-konforme E-Rechnungsformate, die in Deutschland eingesetzt werden. Sie werden oft in einem Atemzug genannt, dienen aber unterschiedlichen Zwecken. Hier ist eine Entscheidungshilfe.

Die Kurzantwort

XRechnung: reines XML, maschinenorientiert

XRechnung ist ein reines XML-Format ohne menschenlesbare Komponente. Es existiert in zwei XML-Syntaxen: UBL 2.1 und CII (UN/CEFACT). XRechnung 3.0 (aktuell) fügt den BT-24-Spezifikationsbezeichner hinzu und verschärft Schematron-Regeln rund um die Leitweg-ID-Validierung.

ZUGFeRD: PDF mit eingebettetem XML

ZUGFeRD bettet dasselbe strukturierte XML in eine PDF/A-3-Anlage ein. Das PDF ist in jedem Viewer lesbar; die eingebettete factur-x.xml Datei trägt die maschinenlesbare Rechnungsdaten. ZUGFeRD eignet sich ideal, wenn Rechnungen sowohl von Menschen (Buchhaltungsteams) als auch von Maschinen (ERP-Systemen) lesbar sein müssen.

ZUGFeRD bietet fünf Profile nach Datenanforderung:

Factur-X: dasselbe, französischer Name

Factur-X ist die französische Standardisierung von ZUGFeRD 2.x — das Datenmodell ist identisch. xingen behandelt beide als dieselbe Formatfamilie.

Auswahl für Ihre Integration

Bei System-Integrationen ist der entscheidende Faktor meist das Empfangssystem Ihres Kunden. Öffentliche E-Procurement-Portale (OZG-RE, PEPPOL-Zugangspunkte) erfordern XRechnung. Im Zweifelsfall XRechnung verwenden — es ist das interoperablere der beiden Formate für die automatisierte Verarbeitung.

Die xingen Formate-Seite listet alle unterstützten Ein-/Ausgabekombinationen und die vollständige Konvertierungsmatrix.

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